Events- & Veranstaltungsreopening

Freizeitsportveranstaltungen wie vor Corona?

Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympia mit Zuschauern? Was vor sechs Monaten wegen der Coronapandemie kaum vorstellbar gewesen ist, kann wieder Realität werden!

Seit gut einem Jahr gibt es in den Nachrichten fast kein anderes Thema außer die Corona Pandemie und den daraus resultierenden Inzidenzzahlen des RKIs. Durch die immer höher werdenden Impfzahlen, gehen die ortsabhängigen Inzidenzzahlen zurück. Was bedeutet: Erste Schritte zur „Normalität“ kehren zurück. Es gibt immer mehr „Testmodelle“, die beweisen sollen, dass Sport auch zur jetzigen Zeit im großen Sinne wieder möglich sei. Wie das geht? Durch ein gut durchdachtes Hygienekonzept und Vernunft der Teilnehmenden.

Events 2021 während Corona
Großveranstaltungen können mit einigen Sonderregelungen wieder möglich werden. Wichtig ist dabei, dass Grundlegendes beachtet wird:
  • Testpflicht für nicht geimpfte Personen (max. 24h alt)
  • Testpflicht für Geimpfte und Genesene (max. 6 Monat alte Corona Erkrankung) entfällt
  • Einhaltung des Mindestabstandes
  • Wenn kein Mindestabstand vorhanden ist, dann Maskenpflicht!
  • Eintrittskontrollen mit Fiebermessen
  • Einhaltung von Hygieneregeln wie ordentliches Händewaschen und Niesen in die Armbeuge
Natürlich gibt es noch viele weitere Maßnahmen, welche in diversen Konzepten ausgearbeitet werden und wirklich Sinn machen. Doch die Frage, die sich jedem Veranstalter stellt, ist: Ist es derzeit möglich, alle Zuschauer und Teilnehmer im Vorfeld seine Pflichten und Rechte so zu kommunizieren, dass dieser Sie auch während der Veranstaltung im Kopf behält und umsetzt?

Warum überhaupt Großveranstaltungen?

Schließlich dienen gerade Großveranstaltungen, wie die Euro 2021, dazu, Menschen aus unterschiedlichen Nationen mit unterschiedlichen Sprachen unter einem Großevent zu vereinen und Ihnen Spaß und Freude am Sport zu kommunizieren – hier könnten die Hygieneregeln, so gut sie auch durchdacht sind, schnell z.B. beim Trikottausch vergessen werden. 

Der Grundgedanke ist sicherlich richtig! Jeder hat das Recht nach dieser anstrengenden Zeit mit Abständen, Lockdowns und weiteren Beschränkungen wieder auf Veranstaltungen egal von welcher Größe gehen zu dürfen. Aber wir sollten uns noch ein wenig disziplinieren, um unsere Mitmenschen und uns selbst zu schützen. Damit ist nicht der komplette Verzicht, sondern vielmehr die Entwicklung eines Bewusstseins für die jeweils geltenden Regelungen gemeint. Wenn jeder sich über die von Veranstaltern ausgearbeiteten Konzepte hält, ist das Infektionsrisiko für alle schonmal sehr stark minimiert. Wenn die Veranstalter sich an die jeweils vorgeschriebenen geringen Eventteilnehmerzahlen halten – dürfte auch künftig eine sinkende Inzidenz für weitere Öffnungen Sorgen.

WIN-WIN

Trampolin.Pro hat in den Pfingstferien bewiesen, dass es mit einer geringen Personenzahl schon längst wieder möglich ist.

Freizeitsport Pfingstferienkurse 2021 von Trampolin.Pro in München

Neben einem strukturierten Hygieneplan und vielen organisatorischen Besprechungen mit der Stadt München durften wir nach fast einem Jahr die Ferienkurse für Kinder zwischen 8 und 16 Jahren wieder anbieten. Die Resonanz war beeindruckend. Nach einiger Zeit hatten die Kinder endlich wieder die Chance Freizeitsport in kleinen Gruppen zu absolvieren. 24 Kinder konnten sich in drei Hallen auspowern. Vom Trampolinturnen über Vertikaltuch bis hin zum Turnen haben wir für die Sportaktiven Einiges aufgebaut.
Turnhalle während Corona
Nach zweimaligen COVID19-Tests in der Woche, Maskenpflicht und unter Einhaltung des Abstandes ist es uns gelungen, den Kindern endlich wieder das zu geben, was ihnen in letzter Zeit verwehrt blieb. Sport und Spaß mit anderen Kindern gleichzeitig. Und die Spuktests nahm jedes Kind gerne wahr, um endlich wieder Spaß zu haben. 😉
Im Vorfeld der Veranstaltung muss ich zugeben, herrschte organisatorisch immer wieder ein wenig Verwirrung. Der Grund: Jeden Tag andere Regelungen. Gegen Ende der zweiten Woche hätten wir aus rechtlicher Sicht nicht mal mehr einen Spuktest durchführen müssen. Aber eines ist uns von Anfang an der Pandemie klar gewesen. Die Gesundheit geht vor! Und uns liegt die Gesundheit so sehr am Herzen, dass wir es nicht riskieren wollten, eine eventuell infizierte Person in unseren Hallen zu lassen, um andere zu infizieren. Vorsicht ist immerhin besser als Nachsicht.
Turnelement bei Veranstaltung
Salto bei Veranstaltung

Auch in den Sommerferien sind wir wieder am Start. Ganze 3 Wochen in Bayreuth und sogar 5 Wochen in München Ost. Die Pfingstferien haben uns gezeigt, dass es mit 24 Kindern gut zu händeln war, und wir sind uns sicher, dass wir in der Zukunft auch mit einem durchdachten Hygienekonzept die Ferienkurse wieder mit den Teilnehmerzahlen wie früher sicher durchführen können, sofern es die Regelungen erlauben. Wann wir wieder mit bis zu 300 Teilnehmern pro Woche Programme anbieten dürfen, werden wir sehen.

Sportveranstaltungen nach der Corona-Ära

Auch wenn Ferienkurse, Trainings, Geburtstage und auch größere Events in naher Zukunft wieder ermöglicht werden, so sind wir uns sicher alle einig: Die Hygienemaßnahmen werden vorerst nicht verschwinden.
Es hat auf jeden Fall auch etwas Gutes, dass sich alle Menschen vor und nach dem Sport oder dem Toilettengang endlich die Hände waschen! Aber es hat sich wirklich mehr geändert als zunächst vermutet. Durch Corona wird es einige Veranstaltungen/Wettkämpfe nicht mehr geben, Einige wurden ins Virtuelle verlagert, einige Veranstalter haben komplett aufgegeben. Es sind neue Arten der gemeinsamen Interaktion entstanden – wenn früher beispielhaft zehn Vereine aus einer Umgebung sich auf einem Sportwettkampf getroffen haben, um sich zu messen, kann es künftig durchaus sein, dass sich 30 Vereine weltweit für das gleiche Event online einloggen. Dass dies natürlich nicht auf alle Events zutrifft, ist klar.

Virtuelle Messen wurden mehrfach ausprobiert – als Ersatz für ein persönliches Vor-Ort-Treffen. Das Begutachten und Testen von Ausstellungsstücken werden sich vorerst nicht im virtuellen Raum durchsetzen. Ebenso wenig werden Stadien künftig Leerstehen. Egal welcher Sport – es wird wieder volle Arenen und Stadien geben, mit Fangesängen, Lärm und Aktion. Aber eben nicht alle Veranstaltungen – die gesamte Branche wird sich wandeln. 

Wir werden neue Arten von Events erleben, es wird klassische Veranstaltungen geben und es wird eine Kombination aus Beidem geben – die Musikszene macht es derzeit schon vor. Während die Einen im Saal mit Abstand sitzen und zuhören, folgen Tausende per Livestream von Zuhause. Dass die Akustik natürlich vor Ort eine ganz andere ist, als in jedem Wohnzimmer, ist Jedem bewusst. Aber es kommt auch mehr darauf an dabei zu sein, die Musik und die Liebe der Künstler mitzunehmen – auch wenn man „nur“ Zuhause ist!

 

Mein Fazit:

Sport, Business, Musik, Kultur, Kunst und Gastronomie werden sich verändern – die daraus entstehenden Ereignisse werden sich genauso mitentwickeln. Einiges wird künftig virtuell abgehalten, einiges Vor-Ort und wer weiß schon, wohin es genau geht…

Auch wenn wir künftig räumlich häufiger getrennt sind, sind wir uns durch die Pandemie alle doch näher als jemals zuvor – irgendwie auch ein schönes Gefühl!

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